Immer
am Schirm,
die richtige monitor-wahl.

So finden Sie das passende Display für Ihre
Produktionsumgebung

Wer eine moderne Produktionshalle betritt, wird schnell etwas bemerken: Überall werden Daten angezeigt. Maschinenstatus, Qualitätskennzahlen, Prozessparameter, Checklisten, Bedienhinweise – all das läuft heute über Displays. Und genau diese Monitore entscheiden maßgeblich, ob Prozesse reibungslos, sicher und effizient ablaufen.
Viele unserer Kunden berichten uns in ersten Gesprächen von ähnlichen Erfahrungen:
„Der alte Monitor fällt schon aus, sobald es staubig wird.“
 

„Bei Sonneneinstrahlung ist unser Display kaum lesbar.“
„Mit Handschuhen lässt sich die Touch-Bedienung nicht nutzen.“

Genau aus diesen Gründen haben wir diesen Leitfaden erstellt. Wir zeigen Ihnen, welche Kriterien bei der Wahl eines Industrie-Monitors wirklich zählen – und warum manche Aspekte erst im Praxiseinsatz auffallen.

WARUM INDUSTRIE-MONITORE ANDERS FUNKTIONIEREN MÜSSEN ALS BÜRO-DISPLAYs

In einer Produktionsumgebung gelten andere Gesetze als im Büro: Maschinen vibrieren, Temperaturen schwanken, Dämpfe oder Reinigungsmittel sind präsent, manchmal sogar Hochdruckreinigung. Ein klassisches Office-Display wäre hier schnell am Limit. 

Ein guter Industrie-Monitor muss daher: 
+  Robust gegen Staub, Feuchtigkeit und mechanische Belastung sein 
+  Temperaturschwankungen aushalten 
+  Dauerbetrieb 24/7 problemlos überstehen 
+  Ergonomisch bedienbar sein – auch mit Handschuhen 
+  Lesbar bleiben, selbst bei Sonnenlicht oder Neonbeleuchtung 

Und ganz wichtig: Er muss zu Ihrer jeweiligen Produktionsumgebung passen. Genau hier unterscheiden sich Projekte und Branchen enorm. 

WELCHE ANFORDERUNGEN IHRE PRODUKTIONSUMGEBUNG STELLt  

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Eine Mitarbeiterin arbeitet im Außenlager bei −10 °C im Winter und +35 °C im Sommer. Der Monitor dient dabei zur Buchung der Warenbewegungen. Wenn das Display bei Kälte einfriert, ist nicht nur der Prozess gestört, sondern der gesamte Materialfluss. 

Temperaturbereich (H3)
Ideal ist ein Monitor, der breite Betriebstemperaturen abdeckt:
+  bei Kälte nicht träge wird 
+  bei Hitze nicht ausfällt 
+  ggf. optional Heizung oder aktive Kühlung bietet 

Umgebungsbelastung (H3) 
Je nachdem, wo der Monitor eingesetzt wird: 
+  Staub: IP-geschützte Gehäuse 
+  Feuchtigkeit/Nässe: höhere IP-Schutzklasse 
+  Chemikalien: spezielle Frontgläser oder Dichtungen 
+  Vibrationen: verstärkte Montage 

Bedienung & Ergonomie (H3) 
Ein echtes Praxisproblem: „Der Touchscreen reagiert nicht mit Handschuhen.“ 
Hier helfen: 
+  PCAP-Touch mit Handschuhmodus
+  Resistive Touchscreens 
+  Große Touchflächen und klare UI 
+  Optional: physische Tasten für kritische Funktionen 

AUFLÖSUNG, HELLIGKEIT UND LESBARKEIT – UNTERSCHÄTZTE KERNFAKTOREN

Viele Betriebe fragen zuerst nach der Zollgröße. Doch viel wichtiger sind: 

Helligkeit (cd/m²):
In Hallen mit Oberlichtern oder Außenbereichen braucht man 700+ cd/m², teilweise mehr. 

Kontrastverhältnis:
Damit Inhalte auch aus Winkeln gut sichtbar bleiben.

Entspiegelung & Reflexionsschutz:
Im Produktionsalltag ist niemand ideal vor dem Display positioniert. Gute Anti-Glare-Beschichtungen erhöhen die Lesbarkeit massiv. 

Auflösung:
Für klassische Daten eignet sich  Full HD. Für detaillierte Visualisierungen am besten 4K wählen.

ANSCHLUSSVIELFALT UND IT-INTEGRATION

Ein Industrie-Monitor muss zu Ihrem bestehenden System passen – nicht umgekehrt. 
Die wichtigsten Fragen: 

+  Welche Signale nutzt Ihre Steuerung? 
+  HDMI, DP, VGA, USB-C, RS232? 
+  Wird PoE benötigt? 
+  Muss der Monitor in bestehende Maschinensteuerungen eingebunden werden? 
+  Ist ein integrierter PC sinnvoll (Panel-PC)? 

Die IT sollte früh eingebunden werden, um spätere Überraschungen zu vermeiden. 

kostenfaktor: warum DER GÜNSTIGERE MONITOR OFT TEURER WIRD

Viele Unternehmen berichten uns: „Wir haben einen günstigen Monitor probiert – nach einem Jahr war er kaputt.“ 
Die Ersatzkosten, der Systemstillstand und die Arbeitszeit für Troubleshooting liegen dann oft über dem Preis eines hochwertigen Industriemonitors. 

Deshalb ist die richtige Frage nicht: Was kostet der Monitor?“ 
sondern: „Was kostet es, wenn der Monitor ausfällt?“ 

WIE SIE DEN PASSENDEN INDUSTRIE-MONITOR FÜR IHR PROJEKT AUSWÄHLEN

Eine einfache, praxiserprobte Checkliste: 

1. Einsatzort analysieren: 
Temperatur, Staub, Feuchtigkeit, Licht, Bedienung. 

2. Anforderungen der Mitarbeiter einholen: 
Touch-Bedienung? Handschuhe?Montagehöhe? 

3. IT abfragen: 
Anschlüsse, Protokolle, Softwarekompatibilität. 

4. Zukunftssicherheit bedenken: 
Schnittstellen, Upgrades, Ersatzteilverfügbarkeit. 

5. Probeaufbau machen: 
Ein Testgerät in der echten Umgebung zeigt mehr als jede Spezifikation. 

FAq - HÄUFIGE FRAGEN ZUR AUSWAHL EINES INDUSTRIE-MONITORS

Welche IP-Schutzklasse brauche ich? (H3) 
+  
IP65 → Schutz vor Wasserstrahlen 
+  IP68/69k → Hochdruckreinigung 
+  Trockene Innenräume → niedriger möglich 

Welche Zollgröße ist ideal? (H3) 
Zwischen 10″ und 24″ ist üblich, abhängig von der Informationsmenge. 

Wie lange hält ein Industrie-Monitor? (H3) 
Gute Geräte 5–10 Jahre, oft länger. 

Welche Touch-Technologie ist besser? (H3)
+  
Für Handschuhe → resistiv 
+  Für moderne Bedienung → PCAP 

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